für den Kauf und die Nutzung der Monexit Desktop-Software
Präambel
Anbieter:
Sivcic Research, Einzelunternehmen, Inhaber David Sivcic
Sitz:
Krontalstrasse 8, 9000 St. Gallen, Schweiz
UID:
CHE-271.377.152
Webseiten:
sivcic.com (Inhaber) | monexit.com (Verkaufsplattform)
E-Mail:
support@monexit.com
(nachfolgend "Anbieter")
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Rechtsbeziehungen zwischen Sivcic Research, einem in der Schweiz ansässigen Einzelunternehmen, als Anbieter der Monexit Desktop-Software, und Kunden, die diese Software über die Website monexit.com erwerben. Die Monexit Desktop-Software ist eine spezialisierte Finanzsoftware, die für die lokale und private Nutzung konzipiert ist und eine hohe Autonomie sowie Datenschutz für den Endnutzer gewährleistet.
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über den Kauf und die Nutzung der Monexit Desktop-Software (nachfolgend "Software"), die zwischen Sivcic Research, Einzelunternehmen (nachfolgend "Anbieter"), und natürlichen oder juristischen Personen (nachfolgend "Kunde") über die Website monexit.com geschlossen werden.
1.2 Mit der Bestellung der Software oder der Nutzung der Website monexit.com erklärt sich der Kunde mit der Gültigkeit dieser AGB in ihrer jeweils aktuellen Fassung einverstanden.
1.3 Abweichende, widersprechende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt. Dieses Zustimmungserfordernis gilt in jedem Fall, auch wenn der Anbieter Lieferungen oder Leistungen in Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden vorbehaltlos erbringt.
1.4 Soweit in diesen AGB personenbezogene Bezeichnungen (z.B. "Kunde") in männlicher Form verwendet werden, umfassen diese stets alle Geschlechter (männlich, weiblich, divers) und dienen ausschliesslich der besseren Lesbarkeit.
2. Vertragspartner
2.1 Vertragspartner ist Sivcic Research, ein in der Schweiz eingetragenes Einzelunternehmen, Inhaber David Sivcic, mit Sitz an der Krontalstrasse 8, 9000 St. Gallen, Schweiz.
2.2 Der Anbieter handelt auf monexit.com als rechtlicher Vertreter und Inhaber der Marke und des Produkts Monexit. Alle Verträge werden ausschliesslich mit Sivcic Research geschlossen.
3. Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
3.1 Vertragsgegenstand ist der Erwerb einer Lizenz zur Nutzung der Monexit Desktop-Software durch den Kunden gegen eine einmalige Kaufzahlung. Die Software wird dem Kunden in der jeweils aktuellen und verfügbaren Version zur Verfügung gestellt.
3.2 Die Monexit Desktop-Software ist eine Finanztechnologie-Software, die primär für die private und lokale Nutzung auf dem Endgerät des Kunden konzipiert ist. Sie ist grundsätzlich offline-fähig, was bedeutet, dass die meisten Funktionen und die Verarbeitung sensibler Daten ausschliesslich auf dem Gerät des Kunden erfolgen und für den Betrieb keine ständigen Internetverbindungen erforderlich sind.
3.3 Lizenzverifizierung und Missbrauchsprävention: Zur Verifizierung der Gültigkeit der erworbenen Lizenz und zur Verhinderung missbräuchlicher Mehrfachnutzung authentifiziert der Software-Launcher das Kundenkonto beim Start beim Server des Anbieters. Diese Authentifizierung übermittelt folgende technische Daten: IP-Adresse zum Zeitpunkt der Authentifizierung, Betriebssystem und Client-Kennung, Zeitstempel und Kontokennung. Diese Daten dienen der Lizenzverifizierung und der Verwaltung der aktiven Sitzung. Sie werden in einer geschützten Datenbank beim Anbieter gespeichert und stellen pseudonyme Daten im Sinne des anwendbaren Datenschutzrechts dar, da sie mit dem Kundenkonto verknüpft werden können. Eine Übertragung oder Speicherung von Finanzdaten oder benutzerspezifischen Transaktionsdaten vom Endgerät des Kunden auf die Server des Anbieters erfolgt nicht.
Lizenzverifizierung und Missbrauchsprävention:
3.4 Nutzung auf mehreren Geräten: Der Kunde ist berechtigt, die Software auf mehreren kompatiblen Endgeräten zu installieren. Die gleichzeitige aktive Nutzung der Software mit demselben Konto ist jedoch auf ein Gerät beschränkt.
Nutzung auf mehreren Geräten:
3.5 Sitzungsverwaltung: Wenn sich der Kunde mit demselben Konto auf einem anderen Gerät anmeldet, während bereits eine aktive Sitzung besteht, wird der Zugriff auf das neue Gerät verweigert. Der Kunde kann eine aktive Sitzung jederzeit über den Software-Launcher beenden.
Sitzungsverwaltung:
3.6 Die beschriebenen Schutzmassnahmen dienen dem berechtigten Interesse des Anbieters, eine nicht vertragsgemässe Nutzung und Lizenzmissbrauch zu verhindern. Es handelt sich nicht um ein Abonnementmodell oder eine Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung.
3.7 Systemanforderungen: Die Software erfordert ein kompatibles Endgerät mit Microsoft Windows 11. Die aktuellen Mindestsystemanforderungen sind auf der Website monexit.com veröffentlicht. Der Kunde ist für die Überprüfung der Kompatibilität mit seinem System vor dem Kauf verantwortlich. Der Anbieter garantiert keine Kompatibilität mit Betriebssystemen, Konfigurationen oder Hardware, die nicht in den veröffentlichten Systemanforderungen aufgeführt sind.
Systemanforderungen:
4. Vertragsschluss
4.1 Die Präsentation der Software auf der Website monexit.com stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern lediglich eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung (invitatio ad offerendum).
4.2 Der Kunde gibt ein verbindliches Angebot zum Kauf der Softwarelizenz ab, indem er den elektronischen Bestellvorgang auf monexit.com abschliesst. Vor Absendung der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben jederzeit überprüfen und korrigieren.
4.3 Der Vertrag kommt im Moment der erfolgreichen Zahlungsabwicklung durch den Zahlungsdienstleister (Payrexx) zustande. Mit Vertragsschluss wird die Lizenz automatisch auf dem Kundenkonto aktiviert. Der Kunde erhält eine Bestätigungs-E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse mit der Bestellübersicht und Rechnung.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
5.1 Alle auf monexit.com angegebenen Preise verstehen sich in Schweizer Franken (CHF) und beinhalten, soweit gesetzlich vorgeschrieben, die anwendbare Mehrwertsteuer.
5.2 Die Zahlung des Kaufpreises erfolgt im Voraus über die auf der Website monexit.com angebotenen Zahlungsmethoden. Der Kunde ist verpflichtet, die für die Zahlung erforderlichen Daten korrekt und vollständig anzugeben.
5.3 Alle Zahlungen werden sicher über Payrexx, einen Schweizer Zahlungsdienstleister, abgewickelt. Der Anbieter speichert zu keinem Zeitpunkt Zahlungskartendaten und hat keinen Zugriff darauf.
5.4 Der Anbieter bietet eine einzige kostenpflichtige Lizenzoption an. Es handelt sich nicht um ein Abonnement; es werden keine wiederkehrenden Gebühren automatisch erhoben.
Standardlizenz (CHF 199 einmalig)
Eine einmalige Zahlung, die sofort eine unbefristete Lizenz ohne weitere Zahlungen gewährt. Die Lizenzeinräumung läuft nicht ab; die Online-Dienste und Updates des Anbieters richten sich nach Abschnitt 11 dieser AGB.
5.5 Bei vollständigem Zahlungseingang wird die Lizenz automatisch auf dem bestehenden Kundenkonto auf monexit.com aktiviert. Die Aktivierung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Minuten nach erfolgreicher Zahlungsabwicklung. Eine abweichende Zeitschiene wird dem Kunden während des Bestellvorgangs mitgeteilt.
5.6 Evaluationslizenzen (Testlizenzen). Der Anbieter kann nach freiem Ermessen eine kostenlose, zeitlich befristete Evaluationslizenz einräumen. Eine Testlizenz ist auf eine (1) pro Kundenkonto beschränkt, nicht übertragbar, dauert sieben (7) Kalendertage und erlischt automatisch mit Ablauf dieser Frist, ohne dass es einer Kündigung oder Mitteilung bedarf. Ein Anspruch auf Einräumung, Verlängerung oder Erneuerung einer Testlizenz oder auf deren Umwandlung in eine kostenpflichtige Lizenz besteht nicht. Für eine Testlizenz wird keine Zahlung erhoben und es wird keine Rechnung und kein Beleg ausgestellt. Die Bestimmungen über die unbefristete Lizenz (Ziffern 5.1, 8.1 und 11.4) sowie die Rückvergütungsrichtlinie (Ziffer 13) finden auf Testlizenzen keine Anwendung. Im Übrigen gelten diese AGB für Testlizenzen sinngemäss, insbesondere die Ziffern 7, 8, 9, 10 und 12. Software unter einer Testlizenz wird «wie besehen» und ohne Gewährleistung bereitgestellt; Support für Testnutzer erfolgt nach freiem Ermessen des Anbieters.
6. Lieferung und Lizenzaktivierung
6.1 Nach vollständigem Zahlungseingang wird die Lizenz automatisch auf dem Kundenkonto aktiviert. Es wird kein separater Lizenzschlüssel ausgestellt. Die bestehenden Kontodaten des Kunden (E-Mail und Passwort) dienen als einziges Mittel zum Zugriff auf die lizenzierte Software.
6.2 Der Kunde lädt den Software-Launcher über monexit.com herunter. Beim Start authentifiziert sich der Kunde mit seinen Kontodaten (und dem Zwei-Faktor-Authentifizierungscode, falls aktiviert). Der Launcher lädt dann die Monexit Desktop-Software vom Content Delivery Network des Anbieters herunter und installiert sie.
6.3 Für die erstmalige Authentifizierung, den Software-Download und die periodische Sitzungsverifizierung ist eine aktive Internetverbindung erforderlich. Nach der Installation arbeitet die Software überwiegend offline, wie in Abschnitt 3.2 beschrieben.
7. Lokale Datenspeicherung und Kundenverantwortung
7.1 Die Monexit Desktop-Software speichert alle vom Benutzer erzeugten Daten -- einschliesslich, aber nicht beschränkt auf Finanzunterlagen, Transaktionsdaten, Belegbilder, Dokumentenscans, Portfolioinformationen, Bargeldzählungen und alle anderen vom Kunden eingegebenen oder verarbeiteten Daten -- ausschliesslich auf dem lokalen Endgerät des Kunden. Es werden keine vom Benutzer erzeugten Daten an die Server des Anbieters oder einen Cloud-Dienst übertragen, dort gespeichert oder gesichert.
7.2 Der Anbieter hat keinen Zugang zu, keine Verwahrung von oder Kontrolle über Daten, die lokal von der Software auf dem Gerät des Kunden gespeichert werden. Der Anbieter ist technisch nicht in der Lage, lokal gespeicherte Daten unter keinen Umständen abzurufen, wiederherzustellen, zu rekonstruieren oder wiederzugewinnen.
7.3 Der Kunde trägt die alleinige und ausschliessliche Verantwortung für die sichere Aufbewahrung, Sicherung und den Schutz aller von der Software auf seinem Endgerät gespeicherten Daten. Dem Kunden wird dringend empfohlen, regelmässige Sicherungen des von der Software verwendeten Datenverzeichnisses durchzuführen.
7.4 Vorbehaltlich der zwingenden Bestimmungen von Art. 100 OR (Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit kann nicht im Voraus ausgeschlossen werden) übernimmt der Anbieter keine Haftung für Verlust, Beschädigung, Diebstahl, unbefugten Zugriff, versehentliche Löschung oder jede andere Form von Datenverlust, der lokal gespeicherte Daten betrifft. Dieser Ausschluss gilt unabhängig von der Ursache und umfasst unter anderem:
- Hardwareausfall, Beschädigung oder Zerstörung des Endgeräts des Kunden.
- Softwarefehler, Betriebssystemausfälle oder Störungen durch Drittanbieter-Software.
- Schadsoftware, Ransomware, Viren oder unbefugter Zugriff Dritter auf das Gerät des Kunden.
- Versehentliche oder absichtliche Löschung durch den Kunden oder eine andere Partei.
- Fehler bei der Datenmigration, Betriebssystem-Upgrades oder Gerätewechsel.
7.5 Der Anbieter bietet keine Datenwiederherstellungs-, Datenrücksicherungs- oder Datensicherungsdienste an. Jede Anfrage an den Anbieter zur Wiederherstellung lokal gespeicherter Daten kann nicht erfüllt werden.
8. Nutzungsrechte und Lizenzbedingungen
8.1 Mit vollständiger Zahlung des Kaufpreises und erfolgreicher Lizenzaktivierung erwirbt der Kunde ein nicht-exklusives, nicht übertragbares und zeitlich unbegrenztes Recht zur Nutzung der Monexit Desktop-Software für die eigene Finanzverwaltung des Kunden, sei es privat oder im Rahmen seiner eigenen beruflichen oder selbstständigen Tätigkeit. Die Lizenz berechtigt den Kunden nicht, mit der Software Finanzdienstleistungen für Dritte zu erbringen oder die Software oder deren Ausgaben weiterzuverkaufen, unterzulizenzieren oder kommerziell weiterzuvertreiben. Die Standardlizenz gewährt dauerhaften Zugang zu allen Funktionen der Software. Nach dem Kauf läuft die Lizenz nie ab und keine Verlängerung ist erforderlich.
8.2 Die Nutzung der Software ist ausschliesslich auf das Endgerät des Kunden beschränkt, wie in den Abschnitten 3.4 und 3.5 beschrieben. Die gleichzeitige Nutzung auf mehr als einem Gerät ist untersagt.
8.3 Es ist dem Kunden untersagt, die Software oder Kontodaten Dritten zugänglich zu machen, zu vermieten, zu verleihen, zu verkaufen, zu vertreiben, unterzulizenzieren, zu vervielfältigen, öffentlich vorzuführen oder anderweitig zu duplizieren oder zu verwerten.
8.4 Die Dekompilierung, Zerlegung, Rückkonstruktion oder sonstige Rekonstruktion des Quellcodes der Software ist strengstens untersagt, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben (z.B. zur Herstellung der Interoperabilität).
8.5 Jede Änderung, Anpassung oder Bearbeitung der Software ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters ist nicht gestattet.
8.6 Bei Verstoss gegen diese Nutzungsbedingungen wird der Anbieter -- soweit Art und Schwere des Verstosses dies angemessen zulassen -- eine schriftliche Abmahnung aussprechen und eine angemessene Nachbesserungsfrist von mindestens vierzehn (14) Kalendertagen gewähren, bevor ein Lizenzwiderruf erfolgt. Bei vorsätzlichen, wiederholten oder besonders schwerwiegenden Verstössen (einschliesslich, aber nicht beschränkt auf Weiterverbreitung, Reverse Engineering oder Weitergabe von Zugangsdaten) ist der Anbieter berechtigt, die Lizenz des Kunden mit sofortiger Wirkung zu sperren oder zu widerrufen. Der Anbieter kann in allen Fällen weitere rechtliche Schritte einleiten. Ein Anspruch auf Rückerstattung des Kaufpreises besteht nicht, wenn die Lizenz aufgrund eines dem Kunden zuzurechnenden Verstosses widerrufen wird.
8.7 Verbotene Sicherheitsangriffe: Jeder Versuch, die Sicherheitsmechanismen der Systeme des Anbieters zu kompromittieren, zu umgehen, zu sondieren oder zu stören, ist strengstens untersagt. Dies umfasst unter anderem:
Verbotene Sicherheitsangriffe:
- Brute-Force-Angriffe, Credential Stuffing oder automatisierte Anmeldeversuche gegen jeden Endpunkt oder jede Schnittstelle der Systeme des Anbieters.
- Injektionsangriffe jeglicher Art, einschliesslich SQL-Injection, Cross-Site-Scripting (XSS), LDAP-Injection, Command-Injection, NoSQL-Injection, XML/XXE-Injection, Format-String-Injection oder Path-Traversal-Angriffe.
- Unbefugte Zugriffsversuche, Session-Hijacking, Token-Fälschung oder jeder Versuch, auf Konten, Daten oder Funktionen zuzugreifen, die nicht dem Kunden gehören.
- Denial-of-Service-Angriffe, Umgehung von Rate Limits, Request-Flooding oder jede Handlung, die darauf abzielt, die Verfügbarkeit der Dienste des Anbieters zu beeinträchtigen oder zu stören.
- Scannen, Sondieren oder Testen der Verwundbarkeit der Systeme des Anbieters ohne ausdrückliche vorherige schriftliche Genehmigung.
8.8 Folgen von Sicherheitsverstössen: Die Systeme des Anbieters erkennen, protokollieren und zeichnen automatisch alle Angriffsversuche auf, einschliesslich der Ursprungs-IP-Adresse, des Zeitstempels, der Angriffsart und der Nutzlast. Bei Erkennung eines in Abschnitt 8.7 beschriebenen Verhaltens behält sich der Anbieter das Recht vor, ohne vorherige Ankündigung eine oder alle der folgenden Massnahmen zu ergreifen:
Folgen von Sicherheitsverstössen:
- Sofortige und dauerhafte Sperrung der betreffenden IP-Adresse und aller damit verbundenen Zugriffe.
- Sofortiger Widerruf jeder mit dem betreffenden Konto verbundenen Lizenz, ohne Rückerstattung.
- Weiterleitung aller aufgezeichneten Beweise (einschliesslich IP-Adressen, Zeitstempel, Angriffs-Payloads und aller identifizierenden Informationen) an die zuständigen Schweizer Strafverfolgungsbehörden und gegebenenfalls an internationale Strafverfolgungsbehörden zur strafrechtlichen Verfolgung gemäss Schweizerischem Strafgesetzbuch (StGB), insbesondere Art. 143 (Unbefugte Datenbeschaffung), Art. 143bis (Unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem) und Art. 144bis (Datenbeschädigung).
- Geltendmachung zivilrechtlicher Schadensersatzansprüche für durch den Angriff verursachte Schäden, einschliesslich Untersuchungs- und Behebungskosten.
8.9 Die Bestimmungen der Abschnitte 8.7 und 8.8 gelten für alle Benutzer und Besucher der Systeme des Anbieters, unabhängig davon, ob sie über eine gültige Lizenz oder ein Kundenkonto verfügen.
9. Gewährleistung und Mängelhaftung
9.1 Der Anbieter gewährleistet, dass die Software zum Zeitpunkt der Lieferung und für einen angemessenen Zeitraum danach (Gewährleistungsfrist) im Wesentlichen der Produktbeschreibung entspricht und grundsätzlich für den in diesen AGB definierten Verwendungszweck geeignet ist.
9.2 Die Software wird jedoch "wie besehen" und "wie verfügbar" bereitgestellt. Der Anbieter übernimmt keine Gewährleistung dafür, dass die Software fehlerfrei ist, kontinuierlich funktioniert, dass alle Funktionen jederzeit fehlerfrei ausgeführt werden können oder mit jeder Hardware- und Softwareumgebung des Kunden kompatibel ist. Insbesondere stellen geringfügige Abweichungen, die die Funktionalität der Software nicht wesentlich beeinträchtigen, keine Mängel dar.
9.3 Softwarefehler, die die Funktionalität wesentlich beeinträchtigen, müssen dem Anbieter unverzüglich nach Entdeckung schriftlich mit einer detaillierten Fehlerbeschreibung gemeldet werden.
9.4 Bei einem vom Anbieter anerkannten und behebbaren Mangel ist der Anbieter berechtigt, den Mangel nach eigener Wahl durch Nachbesserung (z.B. Software-Update oder Patch) zu beheben oder eine mangelfreie Ersatzlieferung zu erbringen. Scheitert die Nachbesserung oder Ersatzlieferung zweimal, kann der Kunde eine angemessene Minderung des Kaufpreises verlangen (Minderung). Ein Rücktrittsrecht (Vertragsauflösung) besteht nur bei schwerwiegenden und nicht behebbaren Mängeln.
9.5 Die Gewährleistung erlischt, wenn der Kunde oder Dritte ohne Zustimmung des Anbieters Änderungen oder unsachgemässe Eingriffe an der Software vorgenommen haben, die den Mangel verursacht haben oder seine Behebung erschweren.
9.6 Ansprüche, die über die in diesem Abschnitt 9 genannten Gewährleistungsansprüche hinausgehen, insbesondere auf Schadensersatz für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust, sind ausgeschlossen -- vorbehaltlich Abschnitt 10.
10. Haftung
10.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen verursacht wurden.
10.2 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter ausschliesslich für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemässe Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmässig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung des Anbieters auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden beschränkt, der den Wert des Kaufpreises der Software nicht übersteigt.
10.3 Die Haftung des Anbieters für mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden, entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechung, Datenverlust oder Datenbeschädigung ist im gesetzlich zulässigen Umfang vollständig ausgeschlossen, es sei denn, der Schaden wurde vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht.
10.4 Vorbehaltlich der zwingenden Bestimmungen von Art. 100 OR übernimmt der Anbieter keine Haftung für den Verlust, die Beschädigung, den Diebstahl, den unbefugten Zugriff oder die Zerstörung von Daten, die lokal auf dem Gerät des Kunden durch die Software gespeichert werden. Wie in Abschnitt 7 beschrieben, befinden sich alle vom Benutzer erzeugten Daten ausschliesslich auf dem Endgerät des Kunden und der Anbieter hat keine technischen Mittel, um auf solche Daten zuzugreifen, sie wiederherzustellen oder zu rekonstruieren. Der Kunde ist allein verantwortlich für die Erstellung von Backups und die Implementierung geeigneter Sicherheitsmassnahmen (z.B. Firewall, Antivirensoftware, Festplattenverschlüsselung) auf seinem Endgerät.
10.5 Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus unsachgemässer Nutzung der Software, Nichteinhaltung der Systemanforderungen oder unterlassener regelmässiger Datensicherung durch den Kunden entstehen.
10.6 Die Software ist ein Hilfsmittel für die Finanzverwaltung; sie ersetzt keine professionelle Finanz- oder Steuerberatung. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Entscheidungen oder Handlungen des Kunden, die auf der Nutzung der Software basieren oder in ihrem Zusammenhang getroffen werden.
10.7 Die Haftung für Hilfspersonen (Art. 101 Abs. 2 OR) ist im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.
10.8 Der Anbieter haftet nicht für technische Störungen, Ausfälle oder Verzögerungen, die ausserhalb seines Einflussbereichs liegen (z.B. Internetstörungen, höhere Gewalt).
11. Support und Updates
11.1 Der Anbieter ist bestrebt, Kundensupport zu leisten. Support-Anfragen können an die auf der Website angegebenen Support-Kontaktstellen gerichtet werden. Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Reaktionszeit.
11.2 Der Anbieter behält sich das Recht vor, Updates, Verbesserungen oder Fehlerkorrekturen für die Software bereitzustellen. Der Kunde wird ermutigt, Updates regelmässig zu installieren, um die bestmögliche Funktionalität, Sicherheit und Stabilität der Software zu gewährleisten. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Probleme, die aus der Nutzung veralteter Softwareversionen entstehen.
11.3 Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Wartung und Weiterentwicklung der Software jederzeit mit angemessener Vorankündigung einzustellen. Im Falle einer Betriebseinstellung werden angemessene Schritte unternommen, um den Kunden im Voraus zu informieren.
11.4 Charakter der unbefristeten Lizenz. Die dem Kunden eingeräumte Lizenz ist in dem Sinne unbefristet, dass das Recht zur Nutzung der zuletzt aktivierten installierten Version der Software auf einem kompatiblen Windows-11-System nicht durch Zeitablauf erlischt. Der unbefristete Charakter der Lizenz bezieht sich ausschliesslich auf die Einräumung der Nutzungsrechte und begründet keine Verpflichtung des Anbieters, Support, Updates, neue Versionen, Online-Infrastruktur, Lizenzvalidierung oder andere Nebenleistungen für eine bestimmte Dauer bereitzustellen.
11.5 Offline-Validierungs-Schonfrist. Nach der erfolgreichen Authentifizierung des Kunden über den Monexit-Launcher wird ein sicheres Authentifizierungstoken lokal auf dem Gerät des Kunden unter Nutzung des vom Betriebssystem bereitgestellten Schutzes für Anmeldedaten gespeichert. Solange dieses Token gültig ist, läuft die Software für einen Zeitraum von dreissig (30) Kalendertagen, ohne dass der Validierungsserver des Anbieters kontaktiert werden muss. Nach Ablauf dieser Frist ist eine erneute Validierung gegenüber dem Server des Anbieters erforderlich, um die Software weiterhin nutzen zu können. Der Kunde anerkennt, dass dieser Mechanismus ein wesentlicher und integraler Bestandteil des Lizenzmodells ist.
11.6 Verfügbarkeit der Online-Dienste. Die vom Anbieter betriebenen Validierungs-, Authentifizierungs-, Zahlungs-, Update- und Download-Server (zusammen die «Online-Dienste») werden auf einer «as available»-Basis bereitgestellt. Der Anbieter garantiert weder eine bestimmte Verfügbarkeit, Latenz, Reaktionszeit noch ein Service Level für die Online-Dienste. Vorübergehende Nichtverfügbarkeit, geplante oder ungeplante Ausfallzeiten, Wartungsfenster oder Unterbrechungen der Online-Dienste stellen keine Vertragsverletzung dar, insbesondere solange die Offline-Schonfrist gemäss Ziffer 11.5 die ununterbrochene Nutzung der Software ermöglicht. Abschnitt 10 (Haftung) gilt ergänzend.
11.7 Einstellung der Online-Dienste, Insolvenz und Konkurs. Der Kunde nimmt ausdrücklich zur Kenntnis und akzeptiert, dass der Anbieter jederzeit und ohne Anspruch auf Rückerstattung den Betrieb eines oder mehrerer Online-Dienste, einschliesslich namentlich des Lizenzvalidierungsservers, dauerhaft einstellen darf, insbesondere, jedoch nicht ausschliesslich, im Falle von (i) Einstellung der Geschäftstätigkeit des Anbieters, (ii) Insolvenz, Konkurs, Schuldensanierung oder ähnlichen Verfahren betreffend den Anbieter, (iii) regulatorischen, gerichtlichen oder behördlichen Anordnungen, (iv) Verlust des Zugangs zu erforderlicher Drittanbieter-Infrastruktur, (v) technischer oder wirtschaftlicher Unmöglichkeit der Weiterführung des Betriebs oder (vi) anderen Ereignissen höherer Gewalt im Sinne des schweizerischen Rechts. In solchen Fällen wird sich der Anbieter, soweit technisch und rechtlich möglich und nach eigenem Ermessen, in wirtschaftlich zumutbarer Weise bemühen, eine finale Software-Version bereitzustellen, die die Online-Lizenzprüfung deaktiviert oder entfernt, sodass der Kunde die zuletzt installierte Version lokal weiter nutzen kann; eine rechtliche Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht. Aus einer solchen Einstellung können gegenüber dem Anbieter weder Schadenersatz-, Rückerstattungs-, Minderungs-, Ersatzleistungs- noch sonstige Entschädigungsansprüche abgeleitet werden. Der unbefristete Charakter der Lizenz nach Ziffer 11.4 begründet ausdrücklich keinen Anspruch des Kunden auf fortlaufenden Support, Updates, Lizenzvalidierung oder andere Online-Dienste. Diese Risikozuweisung ist ein wesentlicher Vertragsbestandteil und im einmaligen Preis berücksichtigt.
12. Datenschutz
12.1 Der Anbieter verpflichtet sich zur Einhaltung der anwendbaren Datenschutzgesetze, insbesondere des Schweizerischen Bundesgesetzes über den Datenschutz (DSG) vom 1. September 2023 (nDSG) und, soweit anwendbar, der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
12.2 Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten
Im Rahmen des Vertragsabschlusses und der Vertragsabwicklung erhebt und verarbeitet der Anbieter folgende personenbezogene Daten des Kunden:
- E-Mail-Adresse (für Kontoerstellung, Vertragsabwicklung, Lizenzauslieferung und Kommunikation).
- Zahlungsdaten (über den gewählten Zahlungsdienstleister; der Anbieter selbst speichert keine vollständigen Kreditkartendaten).
- Für Lizenzverifizierung und Sitzungsverwaltung (gemäss Abschnitt 3.3): IP-Adresse zum Zeitpunkt der Authentifizierung, Betriebssystem und Client-Kennung, Zeitstempel und Konto-Kennung. Diese Daten stellen pseudonyme Daten dar und dienen ausschliesslich der Sicherstellung der vertragsgemässen Nutzung der Software und der Missbrauchsprävention. Es werden keine Nutzerprofile zu Marketingzwecken erstellt oder Daten für andere Zwecke als die Lizenzverwaltung verwendet.
12.3 Zweck der Datenverarbeitung
Die erhobenen Daten werden ausschliesslich für folgende Zwecke verarbeitet:
- Abwicklung des Kaufvertrags für die Softwarelizenz.
- Lizenzaktivierung und Bereitstellung vertraglich geschuldeter Leistungen.
- Verwaltung und technische Sicherung der Lizenzrechte sowie Sitzungskontrolle zur Missbrauchsprävention.
- Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen (z.B. Buchführungspflichten).
- Kommunikation mit dem Kunden bezüglich der Software und des Vertragsverhältnisses.
12.4 Datenweitergabe an Dritte: Personenbezogene Daten werden nur dann an Dritte weitergegeben, wenn dies für die Vertragserfüllung erforderlich ist (z.B. an Zahlungsdienstleister) oder wenn eine gesetzliche Verpflichtung besteht (z.B. gegenüber Behörden). Eine Weitergabe zu Marketingzwecken Dritter erfolgt nicht.
12.5 Datensicherheit: Der Anbieter ergreift angemessene technische und organisatorische Massnahmen, um die Sicherheit der verarbeiteten Daten zu gewährleisten und sie vor unbefugtem Zugriff, Verlust, Zerstörung oder Veränderung zu schützen.
12.6 Rechte der betroffenen Person: Der Kunde hat gemäss nDSG und DSGVO Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Anfragen bezüglich dieser Rechte sind schriftlich an die in der Präambel angegebene E-Mail-Adresse des Anbieters zu richten.
12.7 Für detailliertere Informationen zum Datenschutz verweist der Anbieter auf seine separate Datenschutzerklärung, die auf der Website monexit.com eingesehen werden kann. Diese AGB und die Datenschutzerklärung bilden hinsichtlich des Datenschutzes eine Einheit.
13. Widerrufsrecht und Rückvergütung
13.1 Nach schweizerischem Recht besteht grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht beim Erwerb von Softwarelizenzen oder anderen digitalen Inhalten, die nicht auf einem physischen Datenträger geliefert werden und deren Zugangsdaten nach dem Kauf zugänglich gemacht werden.
13.2 Da die Monexit Desktop Software als digitale Lizenz geliefert wird, die auf dem Konto des Kunden aktiviert wird, erlischt das Widerrufsrecht mit der Aktivierung der Lizenz und dem Beginn der Möglichkeit, die Software herunterzuladen und zu nutzen.
13.3 Freiwillige Rückvergütungsrichtlinie
Unbeschadet des Vorstehenden bietet der Anbieter freiwillig eine Rückvergütung unter den in den Abschnitten 13.4 bis 13.7 festgelegten Bedingungen an.
13.4 Rückvergütungsanspruch
Der Kunde kann eine Rückvergütung für eine Transaktion beantragen, wenn die folgende Bedingung erfüllt ist:
- Die Transaktion wurde vor nicht mehr als 14 Kalendertagen abgeschlossen. Eine Rückvergütung kann jederzeit innerhalb dieser 14-tägigen Frist beantragt werden, auch nachdem die Monexit Desktop Software heruntergeladen oder installiert wurde.
Der Rückvergütungsanspruch wird zum Zeitpunkt der Antragstellung bewertet. Transaktionen, die bereits zurückerstattet wurden oder ausserhalb des 14-Tage-Fensters liegen, können nicht erneut erstattet werden.
13.5 Verfahren zur Rückvergütungsanfrage
Um eine Rückvergütung zu beantragen, navigiert der Kunde zur Kontoseite, öffnet den Bereich Zahlungsverlauf und klickt neben der berechtigten Transaktion auf "Rückvergütung beantragen". Der Kunde wird gebeten, seine Identität durch Eingabe eines 6-stelligen Codes zu bestätigen, der an die registrierte E-Mail-Adresse gesendet wird.
Nach Einreichung wird jede Rückvergütungsanfrage manuell vom Anbieter überprüft. Genehmigte Rückvergütungen werden innerhalb von 5 Werktagen bearbeitet und über die ursprüngliche Zahlungsmethode zurückerstattet. Der Kunde erhält eine E-Mail-Bestätigung, sobald die Rückvergütung abgeschlossen ist.
13.5.1 Rückvergütungsbetrag und Bearbeitungsgebühr
Jede Rückvergütung ist auf den vom Kunden für die betreffende Lizenztransaktion tatsächlich bezahlten Kaufpreis beschränkt, abzüglich einer nicht erstattungsfähigen Bearbeitungsgebühr von CHF 3.00, die die dem Anbieter entstandenen Transaktionskosten des Zahlungsanbieters deckt. Die Rückvergütung übersteigt in keinem Fall den vom Anbieter für diese Transaktion tatsächlich vereinnahmten Betrag. Wurde die Software zu einem reduzierten, vergünstigten oder Aktionspreis erworben, wird die Rückvergütung ausschliesslich auf Grundlage des tatsächlich bezahlten vergünstigten Preises berechnet und nicht auf Grundlage des regulären Listenpreises. Die Bearbeitungsgebühr gilt für jede Rückvergütung, unabhängig vom Rückvergütungsbetrag oder der Rückvergütungshistorie des Kunden. Ein für CHF 199.00 erworbener Lizenzkauf führt beispielsweise zu einer Netto-Rückvergütung von CHF 196.00, während eine während einer Aktion für CHF 99.00 erworbene Lizenz zu einer Netto-Rückvergütung von CHF 96.00 führt -- jeweils nach Abzug der Bearbeitungsgebühr.
13.6 Folgen einer Rückvergütung
Nach erfolgreicher Rückvergütung einer Transaktion wird die Lizenz des Kunden widerrufen und der Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen wird sofort gesperrt.
- Der Lizenzstatus wird basierend auf den verbleibenden nicht erstatteten Zahlungen neu berechnet.
- Wenn alle Zahlungen erstattet wurden, wird die Lizenz vollständig widerrufen.
- Der Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen geht verloren, bis eine neue Lizenz erworben wird.
13.7 Nicht rückvergütungsfähige Umstände
Rückvergütungen sind in folgenden Situationen nicht möglich:
- Seit dem Transaktionsdatum sind mehr als 14 Kalendertage vergangen.
- Die Transaktion wurde bereits erstattet.
- Die Zahlung wurde von einem unbefugten Dritten getätigt (der Kunde sollte sich bei Streitigkeiten dieser Art an seine Bank oder seinen Kartenaussteller wenden).
13.8 Über die oben beschriebene freiwillige Rückvergütungsrichtlinie hinaus erfolgt eine Rückvergütung ausschliesslich, wenn dies durch zwingende gesetzliche Bestimmungen vorgeschrieben ist oder im Falle eines vom Anbieter anerkannten und gemäss Abschnitt 9.4 dieser AGB nicht behebbaren Mangels, bei dem ein Rücktrittsrecht besteht.
13.9 Missbrauchsprävention und Limits für Rückvergütungsanfragen
Um wirtschaftlichen Missbrauch des Rückvergütungssystems zu verhindern (einschliesslich, aber nicht beschränkt auf wiederholte Kauf-Rückvergütungs-Zyklen, die darauf abzielen, Transaktionsgebühren ohne echte Produktbewertung zu verursachen), setzt der Anbieter folgende Limits für Rückvergütungsanfragen durch:
- Rollendes 30-Tage-Limit: Innerhalb eines rollenden 30-Kalendertage-Zeitraums können maximal 2 Rückvergütungsanfragen eingereicht werden.
- Lebensdauer-Limit: Pro Konto können über die gesamte Lebensdauer dieses Kontos maximal 3 Rückvergütungsanfragen eingereicht werden.
Sobald eines der Limits erreicht ist, können keine weiteren Rückvergütungsanfragen eingereicht werden, bis (i) im Fall des 30-Tage-Limits frühere Anfragen ausserhalb des 30-Tage-Fensters liegen oder (ii) im Fall des Lebensdauer-Limits das Limit dauerhaft erschöpft ist.
13.9.1 Kontoübergreifende Betrugsprävention
Um die Umgehung der Pro-Konto-Limits durch die Erstellung mehrerer Konten zu verhindern, verfolgt der Anbieter auch Rückvergütungsanfragemuster über Konten hinweg basierend auf Netzwerkkennungen (IP-Adressen). Die folgenden kontoübergreifenden Limits gelten:
- IP-basiertes Lebensdauer-Limit: Von derselben Netzwerkadresse (IP) können über alle Konten hinweg maximal 5 Rückvergütungsanfragen eingereicht werden.
- Limit für verschiedene Konten: Maximal 3 verschiedene Konten können Rückvergütungsanfragen von derselben Netzwerkadresse einreichen.
Sobald eines der kontoübergreifenden Limits erreicht ist, können von diesem Netzwerk keine weiteren Rückvergütungsanfragen mehr eingereicht werden, unabhängig vom Kontostatus oder den Pro-Konto-Limits. Diese Massnahme zielt speziell auf Missbrauchsschemata mit mehreren Konten ab, bei denen Einzelpersonen neue Konten erstellen, um ihre Rückvergütungskontingente zurückzusetzen.
Die Systeme des Anbieters verfolgen automatisch Rückvergütungsanfragemuster. Konten, die Missbrauchsmuster aufweisen (einschliesslich übermässiger Rückvergütungsanfragen, koordinierter Aktivitäten über mehrere Konten oder anderem Verhalten, das auf eine absichtliche Ausnutzung der Rückvergütungsrichtlinie hindeutet), können zur Überprüfung markiert werden. Der Anbieter behält sich das Recht vor, Rückvergütungsanfragen abzulehnen, die Missbrauch darstellen, auch wenn sie ansonsten die Berechtigungskriterien von Abschnitt 13.4 erfüllen würden.
Vorsätzlicher oder systematischer Missbrauch des Rückvergütungssystems -- einschliesslich, aber nicht beschränkt auf die Erstellung mehrerer Konten zur Umgehung von Rückvergütungslimits, automatisierte Kauf-Rückvergütungs-Zyklen oder jedes Verhaltensmuster, das darauf ausgelegt ist, dem Anbieter Transaktionskosten aufzuerlegen, ohne die echte Absicht, die Software zu nutzen -- stellt eine wesentliche Vertragsverletzung dieser AGB dar und kann zur sofortigen Kontokündigung, zum dauerhaften Ausschluss von zukünftigen Käufen und zur Geltendmachung von Schadensersatz gemäss geltendem Recht führen.
14. Urheberrecht und geistiges Eigentum
14.1 Die Monexit Desktop Software, einschliesslich aller zugehörigen Programme, Quellcodes, Benutzeroberflächen, Dokumentationen, Handbücher und aller anderen Inhalte und Materialien, ist urheberrechtlich geschützt und alleiniges Eigentum von Sivcic Research, Einzelunternehmen.
14.2 Die Verbreitung, Vervielfältigung oder Veröffentlichung der Software oder von Teilen davon, ausser im Rahmen der in diesen AGB gewährten Nutzungsrechte, ist untersagt und stellt eine Urheberrechtsverletzung dar.
14.3 Alle Marken, Logos und sonstigen Kennzeichnungen, die in Verbindung mit der Software oder der Website monexit.com verwendet werden, sind Eigentum von Sivcic Research oder seinen Lizenzgebern und dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung nicht verwendet werden.
15. Änderungen der AGB
15.1 Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit anzupassen und zu ändern. Wesentliche Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail oder durch einen deutlichen Hinweis auf der Website monexit.com mitgeteilt.
15.2 Änderungen, die die Rechte oder Pflichten des Kunden nicht wesentlich beeinträchtigen (z.B. Klarstellungen, Formatierungen oder Tippfehler-Korrekturen), gelten als akzeptiert, wenn der Kunde nicht innerhalb von zehn (10) Tagen nach Benachrichtigung widerspricht. Wesentliche Änderungen -- einschliesslich, aber nicht beschränkt auf Änderungen der Haftung, Gewährleistung, Nutzungsrechte oder Preise -- gelten nur für Verträge, die nach dem Inkrafttreten der geänderten AGB abgeschlossen werden. Für bestehende Kunden erfordern wesentliche Änderungen die ausdrückliche Zustimmung des Kunden.
16. Schlussbestimmungen
16.1 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchsetzbar sein, wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die unwirksame oder undurchsetzbare Bestimmung ist durch eine wirksame und durchsetzbare Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für Regelungslücken.
16.2 Auf alle diesen AGB unterliegenden Verträge ist ausschliesslich schweizerisches Recht anwendbar. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts (CISG) finden keine Anwendung.
16.3 Gerichtsstand: Ausschliesslicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB oder Verträgen über den Erwerb der Software ist der Sitz des Anbieters, d.h. St. Gallen, Schweiz, sofern nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen einen anderen Gerichtsstand vorschreiben.
16.4 Räumlicher Geltungsbereich der Lizenzvergabe: Der Anbieter vertreibt die Monexit Desktop Software derzeit ausschliesslich an Kunden mit Wohnsitz oder Geschäftssitz in der Schweiz. Der Anbieter behält sich jedoch das Recht vor, den räumlichen Geltungsbereich der Lizenzvergabe in Zukunft zu erweitern. Für Kunden ausserhalb der Schweiz, die die Software unrechtmässig erwerben, übernimmt der Anbieter keine Haftung für Kompatibilität, Funktionalität oder die Einhaltung lokaler Gesetze.
Bei Fragen zu Zahlungen, Rückvergütungen oder diesen Bedingungen kontaktieren Sie payment@monexit.com.